AGB

Ticket.Shop Kitzingen ist ein Internet-Shop-System der PCS Informatik GmbH, Glauberstraße 26, 97318 Kitzingen  zum Verkauf von Eintrittskarten. Dies sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für online oder telefonisch geschlossene Verkaufsverträge über Eintrittskarten.

 

1. Geltungsbereich


Für den Erwerb von Eintrittskarten für Veranstaltungen (im Folgenden: Tickets) via Telefon oder über das Internetangebot Ticket.Shop Kitzingen der PCS Informatik GmbH (im Folgenden: PCS) gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB). Hinweise zum Datenschutz sind Gegenstand separater Regelungen und sind im Anschluss an die AGB einzusehen.

Die AGB gelten für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB gleichermaßen wie für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Sofern einzelne Vorschriften lediglich für Unternehmer Anwendung finden, ist dies an entsprechender Stelle ausdrücklich vermerkt.

Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden erkennt PCS nicht an, es sei denn, PCS hat ihrer Geltung ausdrücklich in Schriftform zugestimmt.

 

2. Leistung

Gegenstand des in diesen AGB geregelten Vertrages zwischen dem Kunden und PCS (im Folgenden: Kaufvertrag) ist der Kauf von Tickets einschließlich deren Versand oder Hinterlegung an der Tageskasse/Abendkasse.

 

3. Vertragspartner

Vertragspartner des Kaufvertrages ist PCS. Mit der Bestellung von Tickets im Internet oder via Telefon beauftragt der Kunde PCS mit der Verschaffung (bei Zustellung) bzw. Bereithaltung (bei Abholung) von Tickets für die gewünschte Veranstaltung.

 

4. Vertragsschluss

4.1 Der Vermittlungsvertrag kommt je nach gewählter Kontaktaufnahme des Kunden mit PCS folgendermaßen zustande:

4.1.1 Im Internet wählt der Kunde die gewünschten Tickets und gibt seine Adresse an, akzeptiert diese AGB und die Datenschutzbestimmungen. Abschließend klickt der Kunde den Button "Bestellung abschicken" und gibt damit ein Angebot ab. Nach Abgabe des Angebotes erhält der Kunde PCS eine Zugangsbestätigung per E-Mail, die eine Annahme des Angebotes seitens PCS darstellt. Damit kommt der Kaufvertrag zustande.

4.1.2 Nutzt der Kunde den telefonischen Bestellweg, so gibt der Kunde das Angebot im Telefonat mit der fernmündlichen Abgabe der unter 4.1.1 genannten Informationen ab. Im Telefonat wird dem Kunden eine Auftragsnummer mitgeteilt, die eine Annahme des Angebotes darstellt. Damit kommt der Kaufvertrag zustande.


5. Preise/Zustellgebühren

5.1 Der im Internet angebotene oder am Telefon angegebene Preis für die Tickets enthält alle anfallenden Gebühren sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

5.2
Pro Bestellvorgang kann zusätzlich zu dem in Ziffer 5.1 genannten Preis eine Zustellgebühr anfallen. Deren Bestehen und Höhe bestimmt sich nach der individuellen Auswahl der jeweiligen Zustellform durch den Kunden im Rahmen des Bestellvorgangs. Die Zustelloptionen sind abhängig von der Terminauswahl. Es ist zwischen der Abholung an der Tageskasse/Abendkasse sowie Zusendung per Standardbrief zu unterscheiden:

5.2.1 Bei Abholung der Tickets an der Tageskasse/Abendkasse ist der Kunde verpflichtet, die bestellten Tickets am Veranstaltungsort am Tag der Veranstaltung unter Vorlage der Bestellbestätigung/ Auftragsnummer und des Personalausweises abzuholen.

5.2.2 Standardbrief: Bei Versendung von Tickets und/oder Gutscheinen mittels inländischen Standardbrief wird eine Zustellgebühr von EUR 2,90 berechnet. Bei Versendung eines Standardbriefes ins Ausland wird eine Zustellgebühr von EUR 7,00 berechnet.

 

6. Ermäßigungsnachweise

Ermäßigungsnachweise wie z.B. Studentenausweise und Ausweise im Sinne der Schwerbehindertenausweisverordnung sind nebst Personalausweis an der Einlasskontrolle vorzuweisen. Wird ein zur Ermäßigung berechtigender Nachweis nicht vorgelegt, so hat der Kunde an der Tageskasse/Abendkasse die Differenz aus dem Vollpreis des Tickets und dem ermäßigten Preis zu bezahlen, um zutrittsberechtigt zu sein.

 

7. Zahlung

Eine Zahlung der Tickets sowie eine Leistung der Zustellgebühren nach Ziffer 5 kann grundsätzlich per Vorkasse erfolgen. Bei ausgewählten Veranstaltungen kann eine Zahlung per Überweisung nach Rechnungsstellung oder Lastschrift durchgeführt werden. Der Gesamtpreis der Bestellung inklusive der entstehenden Zustellgebühren (vgl. dazu Ziffer 5) und sonstigen Gebühren ist mit Vertragsabschluss (vgl. Ziffer 4.1.) sofort zur Zahlung fällig.

 

8. Rückbelastungen von Zahlungen

Sollte eine Zahlung rückbelastet werden (z.B. wegen fehlender Deckung des bei Bestellung angegebenen Kontos), hat PCS Anspruch auf sofortige Rücksendung der bestellten Tickets. Der Kunde hat PCS jedweden Schaden bzw. jedwede Aufwendung zu ersetzen, der bzw. die aus der Rückbelastung entstehen.

Im Falle einer Rückbelastung hat der Kunde die entstandenen Bankgebühren sowie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 8,00 pro Rückbelastung an PCS zu erstatten. Dem Kunden steht der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Werden Tickets nicht innerhalb von 7 Tagen nach Benachrichtigung an den Kunden über die Rückbelastung der Zahlung zurückgesandt, ist PCS berechtigt, nicht jedoch verpflichtet, vom Vertrag zurückzutreten und die Tickets anderweitig zu verkaufen.

 

9. Lieferung

9.1 Der Zeitpunkt der Lieferung ist abhängig von der jeweiligen Zustelloption und der gewählten Zahlungsart. Die Zustellung der bestellten Tickets wird, sofern keine Abholung an der Tageskasse/Abendkasse erfolgen wird, mit dem Zeitpunkt des Eingangs der Zahlung durch den Kunden bei PCS in die Wege geleitet.

9.1.1
Sollte dem Kunden nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Buchung die Tickets zugegangen sein, ist der Kunde verpflichtet, PCS auf diesen Umstand unverzüglich hinzuweisen. Sofern der Kunde Unternehmer im Sinne von § 14 BGB ist, sind in Fällen des Verlusts von bestellten Tickets, die mittels Standardbriefes gesendet wurden, etwaige Ansprüche - jedenfalls gegenüber PCS - ausgeschlossen.

9.2 Unternehmer im Sinne des § 14 BGB tragen die Gefahr des Verlusts oder der Beschädigung von Veranstaltungstickets ab der Übergabe der Ware an das Transportunternehmen durch PCS, sofern keine Abholung nach Ziffer 5.2.1 gewählt wurde.

 

10. Widerrufs- und Rückgaberechte

Der durch PCS vorgenommene Verkauf von Tickets betrifft Fernabsatzverträge im Sinne von § 312b BGB. Hinsichtlich des Verkaufs von Tickets besteht kein Widerrufs- oder Rückgaberecht des Kunden, da gemäß § 312b Abs. 3 Nr. 6 BGB die Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte auf Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich terminierter Freizeitveranstaltungen keine Anwendung finden. Jede Bestellung von Tickets ist damit unmittelbar nach Bestätigung durch PCS bindend und verpflichtet zur Abnahme und Zahlung der Bestellung.

 

11. Terminverlegung oder Absage der Veranstaltung

Soweit PCS Informationen über abgesagte oder geänderte Veranstaltungstermine oder Veranstaltungsort zur Verfügung stehen, wird der Kunde unverzüglich nach Kenntnisnahme dieser Informationen, soweit möglich, durch PCS informiert.

Eine Erstattung der von PCS erhobenen Vorverkaufs- und Zustellgebühren ist für den Fall einer Leistungsstörung bei der Veranstaltung ausgeschlossen, es sei denn, PCS hat diese Leistungsstörung vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet. Der Kunde hat also insbesondere bei Ausfall der Veranstaltung oder Verlegung des Termins oder Verlegung des Veranstaltungsortes keinen Anspruch auf Erstattung der Vorverkaufs- und der Versandgebühr seitens PCS, unabhängig davon, ob der Kartenpreis erstattet wird oder nicht.

PCS behält sich einen Rücktritt vom Kaufvertrag für den Unmöglichkeitsfall, insbesondere für Fälle höherer Gewalt, vor. Für den Rücktrittsfall wird PCS den Kunden unverzüglich nach Kenntnis bezüglich aller die Unmöglichkeit begründenden Faktoren informieren und dem Kunden etwaig seinerseits erbrachten Leistungen oder Teilleistungen unverzüglich zurückerstatten.

 

12. Haftung

Die Haftung von PCS auf Schadensersatz aus vertraglichen, vertragsähnlichen, deliktischen oder sonstigen Rechtsgründen wird ausgeschlossen. Dies gilt nicht, wenn es um die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit geht oder die Verletzung auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten von PCS oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruht oder wenn es sich um die Verletzung einer für die Erreichung des Vertragzwecks wesentlichen Verpflichtung handelt.

 

13. Schlußbestimmungen

13.1 Sollte der Kunde Kaufmannseigenschaft besitzen, so ist ausschließlicher (auch internationaler) Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenen Streitigkeiten Kitzingen. PCS behält sich vor, auch jedes andere international zuständige Gericht anzurufen. Dies gilt im Fall von grenzüberschreitenden Verträgen auch für Nichtkaufleute.

13.2 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat.

Stand: Januar 2012